Renault setzt wieder auf den Fußball

Mit seinem Presenting der ARD-Sportschau nutzt Renault Fußball wieder als Werbeplattform.

Der Autohersteller Renault kehrt als Sponsor in die Fußballbundesliga zurück. Das französische Unternehmen wird in der kommenden Saison, die am 5. August startet, als Presenter der ARD-„Sportschau“ auftreten. Das bestätigte das Unternehmen gegenüber dem Handelsblatt. Renault und ARD wollen die Partnerschaft heute bekanntgeben. „Die Sportschau ist für uns ein sehr attraktives Umfeld, um unser Markenimage weiterzuentwickeln und Sympathiewerte auszubauen“, sagte der Vorstandsvorsitzende von RenaultDeutschland, Achim Schaible.

Quelle: David Villarreal Fernández auf Flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Nach einjähriger Pause ist der Autobauer damit erneut in der Bundesliga vertreten. In der Saison 2009/2010 hatte das Unternehmen mit seiner Marke Dacia bereits auf den Trikots des Zweitligisten St. Pauli geworben. Einen weiteren Ausbau des Sportsponsorings plant Renault nicht. „International ist für uns nach wie vor die Formel 1 das wichtigste Thema. In Deutschland wird die Bundesliga unser einziges Engagement bleiben“, sagte Schaible. Als Sportschau-Presenter will sich Renault in Werbespots zu Beginn der Sendung unter anderem mit dem Thema Elektromobilität profilieren.

Renault ist neben der Brauerei Krombacher, die die Sportschau seit 2009 präsentiert, der zweite Programmsponsor. Der Autohersteller löst an diesem Platz die Baumarktkette Bauhaus ab, die für eine Saison als Presenter der Sendung auftrat.

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Auch Renaults Vertrag läuft für ein Jahr. Für Deutschlandchef Schaible ist aber auch eine dauerhafte Partnerschaft denkbar. „Ein längerfristiges Engagement würde für uns Sinn machen.“ Über die Kosten des Sponsorings gab er keine Auskunft. Bauhaus hatte laut Medienberichten rund fünf Millionen Euro für das Presenting ausgegeben.

Die Sportschau ist das Flaggschiff der Sportberichterstattung der ARD. Nach Zuschauerverlusten in den letzten Jahren konnte die Sendung in der vergangenen Bundesligasaison erstmals seit 2007 wieder Marktanteile hinzugewinnen.

Mathias Peer für Handelsblatt

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