Wolfsburg-Manager Klaus Allofs: „Unser Budget ist die Summe X“

Der VfL-Sportdirektor über seine Ambitionen, die Lehren aus der Bremer Zeit und die Beziehung zu VW-Chef Martin Winterkorn.

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Von Thomas Mersch und Birgit Wetjen

Herr Allofs, als Sie vor zwei Jahren beim VfL Wolfsburg die Nachfolge von Felix Magath als Geschäftsführer Sport antraten, kämpfte der Klub gegen den Abstieg. Aktuell ist er Zweiter und spielt in der Europa League. Sind Sie selbst vom schnellen Erfolg überrascht?

Überrascht bin ich nicht, denn ich wusste, dass Wolfsburg ein Club mit viel Potenzial ist. Ich hatte allerdings mit größeren Problemen gerechnet – etwa bei der Arbeit am Kader. Man weiß auch vorher nicht, wie die Zusammenarbeit verläuft. Ich bin zufrieden, diese Entscheidung getroffen zu haben.

Sie sind vorzeitig aus Ihrem Vertrag bei Werder Bremen ausgestiegen, wo Sie rund 13 Jahre als Manager tätig waren. Vom Traditionsverein ging es zum Werksklub – der VfL ist eine Tochter von Volkswagen. Was war der Reiz?

Wenn man so lange einen Job macht, fragt man sich natürlich, ob das alles so richtig ist. Ich wusste schon, dass Wolfsburg ein Klub ist, der nicht von allen geliebt wird. Bei Bremen war das genau andersherum: Alle lieben Werder, für viele Fans anderer Vereine war es der Zweitlieblingsklub. Ich fand, dass es eine sehr reizvolle Aufgabe ist, die Leute aufzuklären, was beim VfL dahintersteckt.

Vita Klaus Allofs


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Der Spieler Klaus Allofs (57) zählt mit 177 Toren in 424 Bundesligaspielen zu den erfolgreichsten deutschen Stürmern. Für die Nationalmannschaft absolvierte er 56 Spiele, in denen er 17 Tore schoss. 1980 wurde Allofs Europameister, 1986 Vize-Weltmeister. Seine Profikarriere begann in seiner Heimatstadt Düsseldorf. 1979 und 1980 gewann Allofs mit dem damaligen Bundesligisten Fortuna den DFB-Pokal. 1981 wechselte er zum rheinischen Rivalen 1. FC Köln, mit dem er 1983 erneut den DFB-Pokal holte. 1987 ging Allofs zu Olympique Marseille nach Frankreich, wurde Meister und Pokalsieger. Anschließend wechselte er zu Girondins Bordeaux. 1990 kehrte Allofs in die Bundesliga zurück. Mit Werder Bremen wurde er zunächst Pokalsieger, holte im Pokal der Pokalsieger einen internationalen Klubtitel und gewann in seiner letzten Spielzeit als Profi 1992/93 auch seine ersten deutsche Meisterschaft.
Der Manager
Kurz dauerte die Trainerkarriere von Klaus Allofs im Profifußball. Bei Fortuna Düsseldorf wurde er im April 1999 nach weniger als einer Saison entlassen – der Zweitligist stieg anschließend in die Regionalliga ab. Im Herbst des gleichen Jahres heuerte der gelernte Versicherungskaufmann bei Werder Bremen an, wo er zunächst als Vorstand Profifußball und seit 2009 als Vorsitzender der Geschäftsführung tätig war. In dieser Zeit gewann Bremen einen deutschen Meistertitel und zwei Mal den DFB-Pokal. Im November 2012 wurde Allofs Vertrag vorzeitig aufgelöst – er wechselte zum Bundesliga-Konkurrenten VfL Wolfsburg als Geschäftsführer Sport.

Nach vielen erfolgreichen Jahren machte Bremen in der Saison vor Ihrem Abschied rund 14 Millionen Euro Verlust – mit Folgen für die Kaderplanung. War ein Grund für den Wechsel, dass es solche Probleme in Wolfsburg dank VW gar nicht geben kann?

Natürlich ist die Lage hier in Wolfsburg eine andere, weil wir eine 100-prozentige VW-Tochter sind. Aber das heißt nicht, dass Budgets keine Rolle spielen. Im vergangenen Jahr haben wir ein Plus erzielt, im Jahr davor ein Minus – bezogen darauf, was vor der Saison kalkuliert war. Aber daraus zu schließen, dass wir machen könnten, was wir wollen, ist völlig falsch.

Wo waren die Baustellen?

Wir hatten einen Kader von über 50 Spielern, der bezahlt werden musste. Wir haben stark darauf hingewirkt, den Kader zu reduzieren – aus sportlichen wie aus finanziellen Gründen.

Aber Sie haben doch stark investiert – und erst Ivan Perišić für sieben Millionen und anschließend Luiz Gustavo und Kevin De Bruyne für jeweils sogar über 20 Millionen Euro Ablöse verpflichtet.

Die Verpflichtungen waren nur möglich, weil wir beim Spielerkader riesige Einsparungen vorgenommen haben – wir haben Spieler verkauft oder ausgeliehen. Das hat uns erst den Freiraum gegeben, um wieder handeln zu können.

Leverkusen als zweiter Werksklub in der Bundesliga sagt ganz offen, dass er pro Jahr rund 25 Millionen Euro vom Mutterkonzern Bayer erhält. VW hält sich da bedeckt. Das heizt die Spekulation an. Von bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr ist die Rede. Stimmt das?

Da soll jeder gerne spekulieren, wie er möchte, das ändert nichts an unserer Politik. Unser Ziel ist aber auch, das Verständnis dafür zu erhöhen, dass das Geld sinnvoll eingesetzt wird.

Wie wollen Sie das erreichen?

Wir haben eine gute Profimannschaft, wir tun viel für die Jugendarbeit. Wir haben eine erfolgreiche Frauenmannschaft, die zuletzt zwei Mal die Champions League und die Meisterschaft gewonnen hat, was auch nicht gratis geht. Und wir engagieren uns enorm in sozialen Projekten. Hier am Standort Wolfsburg sind wir der Profiklub, das ist von Volkswagen gewollt. Wir tragen dazu bei, dass die Lebensqualität auch für die Mitarbeiter steigt.

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All das zusammen führt zur Akzeptanz. Dieser Reflex: Keine Tradition und das Thema Geld, das wird beides nicht ganz verschwinden und wir werden daran immer wieder arbeiten müssen. Aber der Respekt ist in den letzten Monaten enorm gestiegen.

Allerdings wurde gegen Volkswagen jüngst ein Bußgeld von zwei Millionen Euro verhängt. Es ging darum, dass ein Vertrag mit T-Systems nur fortgeführt werden sollte, wenn der IT-Dienstleister auch ein Sponsoring beim VfL verlängert. Konterkariert das nicht Ihr Werben um Sympathie?

Zu diesem speziellen Thema kann ich persönlich nichts beitragen, weil diese Vorgänge weit vor meiner Zeit beim VfL Wolfsburg liegen.

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Was bedeutet es für die Sponsorensuche, Tochter eines Konzerns zu sein?

Es gibt kaum eine Branche, die nichts mit Autos oder Volkswagen zu tun hat. Aber wenn ein Unternehmen sich für Sponsoring im Fußball entscheidet und sich für den VfL Wolfsburg interessiert, dann heißt es oft: Das wird ja nur gemacht, weil es dort eine geschäftliche Verquickung mit Volkswagen geben soll. Aber ich kann ihnen sagen: Die gibt es nicht.

Dann wäre es ja ein entspannter Zustand.

Eigentlich ja. Aber wir haben sehr viele potenzielle Partner, die sich zwar beim VfL Wolfsburg engagieren möchten, am Ende das Unternehmen oder wir jedoch absagen müssen – nur weil der Eindruck entstehen könnte, es ginge in die von Ihnen genannte Richtung. Es gibt also nicht nur Vorteile für uns, sondern oft auch Wettbewerbsnachteile.

VW-Chef Martin Winterkorn sitzt auch im Aufsichtsrat von Bayern München. Gibt es einen Interessenkonflikt?

Es gibt keine Verzerrung oder Beeinflussung des Wettbewerbs. Herr Winterkorn hat hier kein Amt, er ist in keinem Gremium vertreten, diese Konstellation ist von der Deutschen Fußball Liga abgesegnet worden. Natürlich unterhalten wir uns auch über die Belange des VfL Wolfsburg. Herr Winterkorn ist Fußballfan und kommt zu fast jedem Spiel. Und anschließend sprechen wir natürlich darüber.

Sie produzieren als einziger Bundesligaklub ein eigenes TV-Signal für die Übertragung im Ausland – mit unterschiedlicher Bandenwerbung. Wie wichtig ist der Fußballklub für die internationale Werbestrategie von VW in wichtigen Absatzmärkten wie Brasilien, Mexiko und China?

Den VfL Wolfsburg gibt es nicht, damit es diese Plattform gibt. Aber wenn der VfL Wolfsburg diese Plattform inzwischen bietet, dann wird sie auch genutzt. Insgesamt wird der Fußball von Volkswagen schon seit langem als äußerst attraktiver Werbemarkt genutzt.

Man hat national auch sehr gute Resultate mit dem Engagement als Autopartner bei Werder Bremen oder Schalke 04 erzielt, man hat zudem sehr gute Erfahrungen gemacht mit dem Sponsoring des DFB-Pokals. Unsere Auftritte sollen das ebenfalls unterstützen.

Hierzulande liegt der VfL allerdings bei den Sympathiewerten nur im unteren Mittelfeld. Wie kann der Imagetransfer künftig besser funktionieren?

Wir werden nicht von heute auf morgen geliebt werden, aber das wird sich entwickeln. Damit das gelingt, müssen wir vor allem sportlich erfolgreich sein. Dabei wollen wir unseren eigenen Weg gehen. Wir schauen nicht, wo die teuersten Spieler sind – und sammeln diese dann ein.

Wir integrieren unsere jungen Spieler wie Maximilian Arnold und Robin Knoche in unsere Mannschaft. Die richtige Mischung im Team ist das Entscheidende. Wenn es finanziell Sinn macht, holen wir Spieler mit Starpotenzial.

Durchaus auch solche, die woanders nicht mehr so gefragt waren: Luiz Gustavo hatte mit Bayern München gerade vier Titel geholt, aber man wollte ihn dort nicht mehr, als wir ihn verpflichtet haben. Auch Kevin De Bruyne hatte bei Chelsea zuletzt nicht regelmäßig gespielt.

Gustavo und De Bruyne bekamen eine zweite Chance in Wolfsburg. Können Sie hier ernsthaft mit Europas Metropolen im Wettbewerb um die Stars konkurrieren?

Natürlich muss ich den Standort Wolfsburg erst einmal erklären. Ich trage nicht das Abzeichen von Real Madrid oder dem FC Bayern auf der Brust und kann sagen: Es gibt keinen größeren Verein. Im ersten Jahr war es nicht so einfach, Spieler von unserem Weg zu überzeugen.

Was wir den Spielern erzählt haben, mussten sie glauben, denn sehen konnten sie davon noch nichts. Sie mussten daran glauben, dass Dieter Hecking und ich eine Idee haben und dass es eine Entwicklung beim VfL geben wird. Ein Jahr später war es für uns schon leichter, denn die positive Entwicklung war bereits sichtbar geworden.

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Allerdings waren Sie im vergangenen Sommer zurückhaltender. Stars wie Lukas Podolski, Fernando Torres oder Samuel Eto’o, an denen der VfL angeblich interessiert war, kamen nicht. Ist der Klub ins Sparprogramm einbezogen worden, dass VW-Chef Winterkorn im Juli verkündet hat?

Es sind nicht nur Sparpläne. Im Gegenteil: Die Investitionen sind sogar gestiegen. Es geht vielmehr um Effizienzsteigerung Und das gilt auch für den VfL: Wir wollen mit unserem Budget auskommen, immer das Optimale erreichen und am besten noch Gewinne machen.

Beim Geldverdienen könnte ja die Champions League helfen, beim aktuellen Tabellenstand wären Sie qualifiziert. Das Beispiel Bremen zeigt auch: Die Risiken sind beträchtlich. Wenn die Qualifikation später wieder verpasst wird, kann die Bilanz schnell ins Minus rutschen. Wie ist Ihr Plan für Europa?

Die Spieler wollen sich verbessern, sie wollen zu den besseren Klubs, dorthin, wo sie international spielen und ihren Marktwert erhöhen – mit der Folge, dass sie mehr Geld verdienen. In Bremen war es so, dass es nur möglich war, diese Spieler zu bezahlen und auch zu halten, wenn man Champions League spielt. Und das hat noch nicht mal ausgereicht. Man musste Champions League spielen und pro Saison noch einen Spieler verkaufen.

Mancher denkt, das sei vielleicht durch gute Nachwuchsarbeit zu kompensieren…

Es ist so einfach nicht, immer neue gute Spieler herauszubringen. Auf die Idee kommen andere ebenfalls – auch Bayern und Borussia Dortmund. Es gibt also keine Garantien.

Sie haben in dieser Woche Sidnei Djalo vom FC St. Pauli verpflichtet. Der Transfer erregte Aufsehen, weil der Spieler erst 13 Jahre alt ist. Dafür gab es auch Kritik – ist sie berechtigt?

Mir ist wichtig zu betonen, dass wir den Jungen nicht entwurzelt oder aus seinem bisherigen Umfeld herausgerissen haben. Vielmehr sind seine Eltern und er sehr froh darüber, dass sich ihm beim VfL Wolfsburg nun diese Chance bietet, Sport und schulische Ausbildung ideal miteinander zu verbinden. Ein so junges Toptalent in unser Nachwuchsleistungszentrum zu holen, wird dennoch die absolute Ausnahme bleiben.

Wenn Spieler den Sprung in den Profikader schaffen – wie schnell steigen die Ansprüche, vor allem, wenn bei ihrem Arbeitgeber Champions-League-Geld fließt?

Wir konnten in Bremen nicht davon ausgehen, dass man zehn oder 20 Jahre lang eine Top-Mannschaft hat, aber viel weniger bezahlt als alle anderen. Es gibt sicher mal den Moment, wo man junge Spieler hat, mit einem Zwei- oder Dreijahresvertrag, und sie noch weniger verdienen als sie könnten. Aber diese Phase hält nur ganz kurz an.

Je länger man international vertreten ist, desto mehr vergleichen die Spieler: Die Kollegen bei anderen Klubs verdienen dies – und ich verdiene das. Da muss man sie heranführen, da muss man mitgehen. Und das müssen wir hier auch wissen. Wollen wir Champions League spielen? Dann werden wir uns mit Borussia Dortmund oder Schalke 04, was das Gehaltsbudget angeht, messen müssen.

Diese Klubs arbeiten mit Spieleretats in hoher zweistelliger Millionenhöhe. Das übersteigt den Umsatz einiger anderer Bundesligavereine. Kann man sich da nicht leicht verheben?

Ein wichtiger Punkt ist, über die Lizenzierung darauf zu achten, dass die Klubs solide wirtschaften. Wenn ein Klub total ins Risiko geht, um auf diese Champions-League-Plätze zu kommen und es dann nicht schafft, dann könnte er wirtschaftlich zusammenbrechen. Genau davor soll das Lizenzierungsverfahren die Vereine schützen.

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Das Risiko haben Sie beim VfL ja nicht.

Das ist richtig. Aber es herrscht bei vielen die Vorstellung vor, dass ich ins VW-Werk fahre und bei Herrn Winterkorn oder bei unserem Aufsichtsratsvorsitzenden Herrn Garcia anklopfe und sage: Wir möchten diesen Spieler haben, und dann füllt er mir einen Scheck aus. Wir haben ein Budget, das uns zugewiesen ist. Und innerhalb dieses Budgets müssen wir uns bewegen. Das war in der Vergangenheit schon so.

Das heißt aber nicht, dass wir sagen können: Wir haben vor zwei oder drei Jahren die Summe X eingesetzt. Und jetzt muss es die Summe X plus 40 Prozent sein. Es ist noch nicht mal X plus zehn Prozent. Sondern es ist und bleibt die Summe X.

Für den Rest ist der Klub ganz allein verantwortlich?

Man muss sich trotzdem zusammensetzen, und das haben wir natürlich getan. Ich bin hier in einer Situation gekommen, in der der VfL gegen den Abstieg gespielt hat. Gegen den Abstieg möchte keiner spielen, aber insbesondere möchte man das hier in Wolfsburg nicht. Weil man eine andere Philosophie hat. Man ist auf dem Weg, weltweit Autobauer Nummer eins zu werden. Deshalb soll der VfL auch nicht Nummer 18 sein in der nationalen Liga. Der Anspruch ist, erfolgreich zu sein.

Und dann muss man fragen: Was haben wir? Was können wir einsetzen? Was können wir damit machen? Ich denke: Mit dem, was wir einsetzen können, haben wir realistische Chancen, zu den Top-Teams in Deutschland zu gehören. Wir können aber nicht – um das gleich vorweg zu nehmen – die Bayern angreifen.

Hat nicht der Mainzer Manager Christian Heidel gerade behauptet, dass Sie das doch könnten?

Ja, das kommt immer gut an. Auch Dortmunds Geschäftsführer Watzke weiß, dass es gut ankommt, wenn er was in diese Richtung sagt. Im persönlichen Gespräch wird das dann oft relativiert. Noch einmal: Wir können wirtschaftlich nicht mit Bayern mithalten. Aber trotzdem sollten wir mit dem Einsatz, den wir zur Verfügung haben, unter den ersten Sechs der Liga sein.

Ganz generell: Wird die Solidarität in der Bundesliga, wo ja die TV-Einnahmen nur in kleinen Teilen erfolgsabhängig ausgeschüttet werden, durch die Finanzspritzen der Uefa zerstört – und müsste auch da stärker verteilt werden?

Die Verteilung der nationalen TV-Gelder ist der größte Solidarpakt im Weltfußball. Aber ich kann es nicht weiterführen und sagen: Die Vier, die Champions League spielen, müssen diese Einnahmen jetzt auch noch verteilen, gegebenenfalls sogar noch in die zweite Liga.

Da ist zwar ein Ungleichgewicht, aber nicht aus Willkür heraus, sondern aufgrund von sportlicher Qualifikation. Ich kann doch nicht sagen: Es wird Champions League gespielt und am Ende werden die Einnahmen dann unter allen Klubs verteilt. Das würde sich im Sport nicht bewähren, weil es dem Wettbewerbsgedanken komplett widerspräche.

Thomas Mersch und Birgit Wetjen für das Wall Street Journal Deutschland

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