Nascar-Fahrer twittern sogar beim Rennen

Die Nascar-Serie soll bald so beliebt werden, wie Football oder Baseball. Damit das gelingt, müssen die Fahrer ihr Starpotenzial so gut wie möglich nutzen.

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Aus dem erhofften Start in der Formel 1 wurde nichts. Rennfahrerin und Unterwäsche-Model Danica Patrick sollte im Jahr 2008 Tests für das Honda-Team absolvieren. Doch der japanische Autohersteller zog sich kurz darauf aus der Rennserie zurück. Heute fährt Patrick in der US-amerikanischen Nascar-Serie – dort wurde sie zum Star: Mit zwölf Millionen Dollar Einkommen belegte sie 2011 Platz drei unter den bestbezahlten Sportlerinnen weltweit. Sie ist die einzige Nichttennisspielerin in den Top sieben.

Patrick soll dazu beitragen, den Motorsport bei der Beliebtheit an Sportarten wie American Football oder Baseball heranzuführen. Dabei spielen die Fahrer in der Nascar-Serie eine weitaus zentralere Rolle als in der Formel 1. Weil die Rennställe im Gegensatz zur Königsklasse nicht an den TV-Einnahmen beteiligt sind, müssen sie das Starpotenzial ihrer Sportler so gut wie möglich nutzen. Der Handschlag mit dem Sponsor kurz vor dem Start ist nichts Ungewöhnliches. Der Fahrer Brad Keselowski verschickte jüngst gar eine Twitter-Nachricht aus seinem Wagen, als das Rennen nach einem Unfall stoppte.

Thomas Mersch für das Handelsblatt

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