Felix Sturm steigt Anfang 2013 in den Ring

Der nächste Kampf steigt wieder in NRW und wird auf Sat 1 gezeigt, kündigt Sturm im JP4-Gespräch an. Sein Gegner wird „eine Nummer eins“ sein.

Der Kölner Boxprofi Felix Sturm kündigt im JP4-Interview seinen nächsten Kampf an: „Ich werde im ersten Quartal 2013 kämpfen, es wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ein Qualifikationskampf sein.“ Der Ausscheidungskampf gehe „gegen eine Nummer eins der vier großen Weltverbände“, sagt Sturm. „Das wird auf jeden Fall in Nordrhein-Westfalen passieren.“ Spätestens Anfang Dezember werde es weitere Details vom Boxstall Felix Sturm geben.

Nach der Niederlage gegen den IBF-Titelträger Daniel Geale aus Australien, der Sturm im September den WBA-Superweltmeistertitel gekostet hatte, gab es Spekulationen, wie es mit dem vertraglich an den Sender Sat 1 gebundenen Mittelgewichtsprofi weitergeht. Einem ins Gespräch gebrachten Wechsel ins Supermittelgewicht erteilte Sturm gegenüber JP4 eine Absage. Einen direkten Rückkampf hatte das Geale-Lager nach Sturms Aussage schon bei der Vertragsausgestaltung abgelehnt.

Aktuelle Titelträger sind neben Geale der US-Amerikaner Peter Quillin (WBO), Sergio Gabriel Martínez (WBC) aus Argentinien sowie der Kasache Gennadi Golowkin (WBA).

Der Kölner Boxprofi Sturm sagt, er habe sich das persönliche Ziel gesteckt, 50 Kämpfe zu machen – acht fehlen noch. „Diese acht Kämpfe werde ich ganz klar auf Sat 1 absolvieren“, sagt er.

Quelle: Stefan Merx

Die Pläne der Weltboxorganisation AIBA, mit der „World Series of Boxing“ eine Weltliga ohne Kopfschutz und mit professioneller Vermarktung zu etablieren, verfolgt Sturm eher mit Skepsis. Die Belastung für die Amateursportler könnte zu hoch sein, so sein Argument. „Man wird die Jungs verbrennen. Profiboxen ist körperlich besser für die Boxer.“

Thomas Mersch und Stefan Merx für JP4

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