Wessen Karten verkauft Viagogo?

Bayer 04 setzt sich gegen Viagogo juristisch zur Wehr. Auch der DFB erwägt ein Eingreifen. JP4-Recherchen deuten hin auf Ticketspekulation.

Screenshot mx am 6.8.13 um 18.34, Bildschirmoberfläche viagogo.de

Bayer 04 Leverkusen hat als erster Fußball-Bundesligist rechtliche Schritte gegen Viagogo durchgesetzt. Per einstweiliger Verfügung ließ der Klub dem Online-Ticketportal untersagen, Karten für Fußballspiele von Bayer 04 Leverkusen anzubieten, bevor vom Klub oder autorisierten Dritten solche Tageskarten zum Verkauf angeboten werden.

Wie der Verein heute bekanntgab, darf Viagogo nach einer Entscheidung des Landgerichts München I auch nicht den Eindruck erwecken, Bayer 04 sei ein Vertrags- oder Kooperationspartner. „Wir haben uns bereits im letzten Jahr trotz lukrativer Angebote bewusst gegen eine Zusammenarbeit mit Viagogo entschieden. Wenn Viagogo dennoch auf dem Rücken von Bayer 04 Leverkusen und seiner Fans Geschäfte machen will, müssen wir uns hiergegen zur Wehr setzen“, kommentierte Klub-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser das Vorgehen.

Am frühen Dienstagabend waren fragliche Leverkusen-Tickets auf viagogo.de noch in hoher Stückzahl im Angebot – so etwa für das letzte Heimspiel gegen Werder Bremen im Mai 2014, das noch nicht exakt terminiert ist.

Auch der DFB prüft juristische Schritte

Mit dem juristischen Schlag muss das aus London operierende Unternehmen Viagogo einen weiteren Dämpfer hinnehmen. Etliche Vereine haben sich jüngst vom Tickethändler distanziert, darunter die Kurzzeit-Partner Schalke und der HSV. Am Sonntag hatte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach in einem Interview mit „Bild am Sonntag“ gesagt, der Deutsche Fußball-Bund erwäge rechtliche Schritte gegen Viagogo. Das Unternehmen habe „schon Karten für das Länderspiel in Stuttgart gegen Chile im Jahr 2014 angeboten. Für diese Karten haben wir noch nicht mal Preise festgelegt. Diese Vorgehensweise halte ich für unseriös“, sagte Niersbach. „Unsere Juristen befassen sich mit dem Thema. Es kann nicht sein, dass jemand Karten für unsere Veranstaltungen anbietet, obwohl er keinen entsprechenden Vertrag mit dem DFB hat.“

In dieselbe Kerbe schlägt Bayer04-Chef Holzhäuser: „Wir haben uns im Sinne unserer Fans entschieden, den blühenden Schwarzmarkt für Fußballtickets auf Viagogo nicht länger zu dulden und hiergegen auch juristisch vorzugehen. Wenn im Internet nun lange, bevor wir selbst Tickets verkaufen, bereits für fast die ganze Saison vermeintlich Tickets angeboten werden – und dies zu deutlich überteuerten Preisen – hat dies das Fass zum Überlaufen gebracht.“

Quelle: PR

Steve Roest, European Business Development Manager bei Viagogo, antwortete am Montag mit einer Stellungnahme auf die Niersbach-Kritik. „Fakt ist, dass es viele Gründe gibt, warum bestimmte Personengruppen bereits vor dem offiziellen Vorverkauf Zugang zu Tickets haben. Viagogo bietet hierfür einen Marktplatz und garantiert zudem, dass die Käufer die bezahlten Eintrittskarten rechtzeitig vor der Veranstaltung erhalten. Der Weiterverkauf von Tickets ist in Deutschland absolut legal“, so Roests Standpunkt.

Ungehemmter Vorverkauf gerade bei Viagogo-Gegnern

Recherchen von JP4 belegen, dass Viagogo besonders ungehemmt ausgerechnet bei den erklärten Gegnern wie Borussia Dortmund Karten verkauft: Hier schießen die Preise auf dem Portal auffällig durch die Decke, erreichen oft ein Vielfaches des Nennwertes. Offizielle Begründung: zufällige Marktkräfte. Oder doch eine gezielte Provokation?

Das Signal könnte sein: Nur wer mit uns kooperiert, bekommt die schlimmsten Schwarzmarkt-Auswüchse in den Griff. Partnern gelingt die Zähmung etwa über die Vereinbarung einer 100-Prozent-Regel, nach der die Heimspielkarten eines Partnervereins bestenfalls zum doppelten Nennwert auf Viagogo angeboten werden dürfen.

Am Freitag, dem 21. Juni, konnte man live auf www.viagogo.de gut beobachten, wie das Unternehmen mit Freunden und Nicht-Freunden umgeht. Um 12 Uhr veröffentlichte die Deutsche Fußball Liga (DFL) in einer per Livestream übertragenen Pressekonferenz den neuen Spielplan für die Saison 2013/14. Kurz nachdem die Paarungen bestimmten Wochenenden zugeordnet waren, füllten sich bei den Heimspielen der Nicht-Partner die Viagogo-Angebotsspalten. Und das selbst bei solchen Spielen, bei denen Tag und Anpfiffzeit noch nicht fest standen. Dortmund – Bayern? 276 saftig bepreiste Karten bot Viagogo schon um 15.13 Uhr an.

Ganz anders bei allen Viagogo-Partnervereinen: “Bald im Verkauf” meldete Viagogo geduldig bei deren Bundesligaheimspielen.

Viagogo bot JP4 vor Veröffentlichung des Spielplans Karten für 525 Euro an

Screenshot mx, Bildschirmoberfläche viagogo.de

Für die traditionell besonders gefragten Heimspiele des BVB gegen Bayern München und Schalke 04 hatte Viagogo am Vormittag des 21. Juni sogar kurzfristig eine nach London umgeleitete Rufnummer auf der Homepage eingeblendet – für “Ticketvorbestellungen”. Kurz bevor der Spielplan überhaupt feststand, durfte man blind buchen unter einer Münchener Telefonnummer.

Ein JP4-Testanruf um 11 Uhr mit anschließendem Mailverkehr lieferte Einblick in die Viagogo-Methoden: Es handele sich um „fixe Vorbestellungen“, sagte eine Viagogo-Kundenberaterin im Londoner Callcenter. „Wir haben Karten am Markt, die man schon bestellen kann“, sagte sie. Es handele sich um „schon bessere Karten“ des BVB, der „Reservationspreis“ liege einheitlich bei 525 Euro für die Spiele gegen Schalke 04 und Bayern München. Mit Buchungsgebühren, Lieferkosten und Mehrwertsteuer lande man bei „rund 600 Euro“, sagte die Viagogo-Kundenbetreuerin.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Partien von der DFL noch nicht angesetzt. Wenn das Datum einem später nicht passen würde, könne man die Karten ja erneut bei Viagogo anbieten, so ihr Vorschlag. Auf die Frage, ob denn sicher sei, dass Viagogo die verbindlich bestellten Karten für die Spitzenspiele auch liefern könne, sagte sie: „Wir bekommen sicher Karten rein.“

Kurz darauf konkretisierte die Mitarbeiterin die merkwürdige Offerte per Mail: “Die Reservation ist verbindlich, allerdings werden wir Ihnen die Karten erst zuweisen, sobald wir Karten bekommen.” Viagogo war sich offenbar sicher, Karten beschaffen zu können – und verlangte einen saftigen Einheitspreis für diesen Vorabservice: “All unsere Karten kosten EUR 525 exklusive Gebühren und Sie bekommen entweder Karten der Kategorie 1 oder Kategorie 2”, so die Mail aus London.

Screenshot: mx

Die offizielle Version von Viagogo lautet, dass Fans an Fans verkaufen. Doch stellt Viagogo tatsächlich nur den Marktplatz zur Verfügung, wie stets beteuert? Fest steht nach diesem Beispiel: Viagogo beteiligt sich offenbar aktiv an der Preisgestaltung. Es scheint, als wickele Viagogo Deals ab, die spekulativen Leerverkäufen an der Börse ähneln.

Immer komplizierter wird die Welt für Viagogo. Es gibt nicht nur Freunde und Nicht-Freunde. Neu hinzugekommen sind die Kategorien verkrachte Ex-Freunde – wie Schalke oder der HSV, die beide nach heftigen Fanprotesten aus den Verträgen ausstiegen – sowie die Kategorie zukünftige Ex-Freunde. Nach einer Umfrage des Wall Street Journal Deutschland unter Bundesligisten schrumpft die Zahl der Partnervereine nach Ablauf dieser Saison weiter.

Nach nur neun Tagen war Schalke 04 im Juli aus dem Vertrag mit Viagogo ausgestiegen. Viagogos Antwort: “Die gute Nachricht für die Käufer und Verkäufer von Tickets ist, dass wir nicht auf eine Partnerschaft mit den Fußballclubs angewiesen sind, um einen transparenten Marktplatz anzubieten”, ließ Viagogo über eine PR-Agentur am Tag der Schalke-Kündigung wissen. Zur Not geht es auch ohne Freunde, so die Botschaft. Die Strategie, sich die Sympathien im deutschen Fußball zu erkaufen, scheint gescheitert zu sein.

Viagogo legte hohes Tempo vor auf dem deutschen Markt – das beste Argument: Cash. Sieben Neuzugänge im deutschen Top-Fußball standen im Auftragsbuch zwischen Januar und November 2012. Gut gelaunt sagte Viagogo-Manager Roest damals in einem Interview mit JP4: “Es ist wahrscheinlich, dass in Zukunft die Vereine, die nicht mit uns arbeiten wollen, in der Minderzahl sein werden.” Und forsch kündigte er an: “Wir streben eine Partnerschaft mit jedem an, auch mit dem DFB. Wir werden in der nächsten Zeit mit dem DFB sprechen und hoffen, dass der DFB einer unser Partner werden wird.”

Die Gespräche könnten bald ganz anderer Natur sein, als damals erhofft.

Thomas Mersch und Stefan Merx für JP4

Nachtrag am 6.8.2013 um 20.22 Uhr: Wir hatten Viagogo um eine Stellungnahme gebeten. Sie erreichte uns kurz nach Veröffentlichung um 20.13 Uhr. Die zuständige PR-Agentur übermittelte uns im Namen von Steve Roest folgenden Text:

„Fakt ist: Es ist völlig legal Tickets für Bayer 04 Leverkusen und alle anderen Bundesliga Clubs über viagogos Webseite zu kaufen und zu verkaufen. Die Verkäufe für Bayer 04 Leverkusen Tickets haben heute alle viagogo Verkaufsrekorde gebrochen – dank der kostenlosen Werbung durch das Leverkusener Management.

viagogo liegt bisher weder eine einstweilige Verfügung vor, noch haben wir jemals behauptet, offizieller Partner von Bayer 04 Leverkusen zu sein. viagogo bietet einen sicheren Marktplatz, der es den Nutzern ermöglicht, Eintrittskarten für sämtliche Bundesliga Spiele zu kaufen. Jeden Tag nutzen Millionen von Menschen unsere Plattform und auch die Fans von Bayer 04 Leverkusen können weiterhin auf viagogo vertrauen.

Nachdem unsere Verkäufe von Bayer 04 Leverkusen Tickets heute so rasant in die Höhe gestiegen sind, überlegen wir uns momentan, wie wir dem Management von Bayer 04 Leverkusen für diese kostenlose Publicity danken können.“

Kommentare (6)

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    Fan

    Was Bayer 04 Leverkusen betrifft: Scheinheilig und Scheinerfolg (dann werden bei vianogo halt zwei Wochen später die Karten angeboten oder halt ohne mit einer Partnerschaft zu werben) des größten Ticket-Heuchlers und -Abzockers der Liga: Bayer 04. Mit seinen unverschämt hohen offiziellen Kartenpreisen/Topzuschlägen und vor allem mit den unverschämten Abzock-Packages/Koppelungsgeschäften (Tickets für begehrte Bayer 04-Spiele werden verkauft in Kombination mit Tickets für Bayer 04-Spiele, die keiner sehen will!) zockt der Platikklub Bayer 04 Jahr für Jahr die einfachen Fußballfreunde schon mit seinem offiziellen Kartenvorverkauf mehr ab als jeder andere Klub in der Bundesliga! Bayer 04 hat im letzten Jahr z.B. die Gästefans aus Schalke mit 70 Euro pro Sitzplatz (günstigster Sitzplatz für Gäste!) abgezockt; diese Karten wurden bei viagogo dann sogar günstiger angeboten, weil die Marktpreise weit unter den offiziellen (Abzocker-)Preisen von Bayer 04 lagen!

    Wenn also einer sich nicht als Bewahrer von fairen Kartenpreisen und -bedingungen darstellen darf, dann der Werksklub, die Ticket-Heuchler aus Leverkusen!

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    Ist doch nicht illegal

    Guten Tag, sehr interessant.

    Ich verstehe ein paar Sachen nicht.

    1) Mal angenommen, wir alle wissen, am 13.07.2014 findest doch das WM Finale statt. Richtig? Wir wissen alle nicht, wer gegen wen spielt, wir wissen alle nicht, was die Karten kosten. Auch kann man heute noch keine Karten kaufen.

    Nur, wenn ich z.B. weiß, dass ich 4 Final-Karten bekomme nächstes Jahr, gegen welches Recht wird hier verstoßen, wenn ich diese 4 Karten jetzt schon zum Verkauf anbiete? Bevor man welche kaufen kann, bevor ich sie habe…

    Leverkusen ist das beste Bespiel, wenn ich in einem Fanclub bin, weiß ich 100 %, dass ich für das letzte Spiel, Karten erhalten werde.

    Diese zu verkaufen, bevor ich diese überhaupt kaufen kann, was ist daran illegal?
    Man verletzt noch nicht mal eine AGB, da zum Zeitpunkt des Verkaufes, man doch noch keine Karten und gekauft hat.

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    Stefan Merx

    Hallo „Ist doch nicht illegal“ – eine gute Frage.

    Dein Szenario mag zunächst plausibel klingen: Wer sicher ist, dass er die Tickets bekommen wird, darf sie auf Viagogo & Co. einstellen – auch schon ein Jahr vor dem Event und lange vor dem VVK-Start. Und extra clever obendrein: Die AGB umgeht man, gerade weil man die Karten noch nicht hat.

    Auf der anderen Seite: Aus meiner Sicht krumm argumentiert. Und die Zugehörigkeit zu einem „Fanclub“ heranzuziehen als Garantie einer Beschaffbarkeit für einen spekulativen Weiterverkauf? Komischer Fanclub, würde ich sagen. Egal, um welchen Verein es geht.

    Bis hierhin Geschmackssache. Aber vor allem einer juristischen Prüfung hält Dein Szenario wohl nicht stand, denn es wäre unlauter. Es gibt das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb – und das Verhalten würde, so sagen uns Experten, einer „irreführenden geschäftlichen Handlung“ im Sinne des § 5 Abs.1 Nr. 1 UWG entsprechen. Du würdest aller Welt suggerieren, die Karten würden bereits im Markt gehandelt werden, was ja nicht stimmt.

    Der normale Fan könnte seinem Klub (oder dem DFB) zu Unrecht unterstellen, er vergebe unter der Hand schon Karten über den Zweitmarkt. Ob Du die Tickets irgendwann tatsächlich beschaffen kannst, ist nicht erheblich bei der Frage, ob der Verbraucher über die tatsächliche Verfügbarkeit im Moment des Kaufs in die Irre geführt wird. Außerdem könnte dieser Frühstart eine gezielte Behinderung des eigentlichen Ticketanbieters sein – auch verboten laut UWG.

    Interessant auch in diesem Zusammenhang, dass Viagogo immer sofort kassiert, aber u.U. erst kurz vor dem Event liefert. Cash is king.

    Grüße! Stefan

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    Leverkusen Karten noch da

    Scheint so, als würde die einstweilige Verfügung nichts bewirken. Wieso sind immer noch alle Karten vorhanden?

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    Ist doch nicht illegal

    Hallo Stefan, auch gute Argumente.

    Deine Experten liegen hier leider falsch. Ein Unlauter Wettbewerb liegt dann vor, wenn man betrügerische Absichten vorhat, und gezielt irreführende Handlungen abschließt.

    Viagogo bietet eine Platform an, wo Käufer und Verkäufer zusammen kommen können. Viagogo nennt sich Ticket-Börse, und nicht Vorverkaufsstelle. Auf Börsen wird spekuliert. Auf Vorverkauffsstellen verkauft.

    Welches Gesetzt verbietet spekulative Geschäfte mit Bundesliga oder Champions-League Karten zu machen? Es wird kein offizieller VVK suggeriert, auch auf Viagogo steht nicht, dass es freie im Handel erwerbliche Karten gibt.

    Ein Kunde kann einfach 24 Stunden am Tag, Karten für ein Event kaufen, wofür er bereit ist zu bezahlen. Da gibt es keine „irreführende Handlung“. Irreführend wäre, wenn Viagogo sich als VVK anpreist, oder offizieller Parnter von Leverkusen. Das ist aber alles nicht geschehen.

    Irreführend wäre, wenn ein Verkäufer falsche Karten, oder gar keine Karten besorgen kann.
    Es ist aber nicht irreführend, Karten anzubieten zu einem Zeitpunkt, wo der offizelle Verkauft noch nicht losgegangen ist, und Karten zu verschicken, die offiziell noch nicht existieren.

    Ein Kunder der 1.000 € für ein CL Finale ausgibt, fühlt sich nicht irreführend behandelt. Er sieht den Preis, hat einen Menschenverstand, und wenn er auf kaufen klickt, hat euch das alle doch nicht zu interessieren. Der Kunde ist über 18 und voll Geschäftsfähig, ich glaube kaum, dass man juristisch hier etwas machen kann.

    Viagogo wird von jedem Bundesligaverein Symphatisanten zu sich ziehen, die Geld verdienen wollen. Somit wird es immer für jedes Spiel, immer Karten geben, und die kommen alle nicht von Viagogo, sondern von Fans, oder solche die sich Fans nennen.

    Wir haben eine juristische Grauzone hier (genau so wie beim Pokern: sind Pokergewinne aus Glückspiel, steuerpflichtig? Auch nicht, wenn jemand davon lebt und ein Jahresgehalt mit Pokern verdient? )

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    Stefan Merx

    Hallo, danke für Deine Meinung dazu – das Thema polarisiert. Am Ende entscheiden vermutlich Richter (wie im Pokerfall Eddy Scharf).

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